Bildung fördern

Von der beruflichen Fortbildung eines Mitarbeiters profitiert auch der Arbeitgeber. Viele Unternehmen unterstützen deshalb das Bildungsengagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wir stellen nachfolgend einige Modelle vor:

Fördern und fordern

Als Arbeitgeber können Sie bei einer Förderung erwarten, dass sich der Mitarbeiter um einen zügigen und erfolgreichen Abschluss bemüht. Ab dem dritten Semester sind die ersten lehrgangsbegleitenden Prüfungen vorgesehen. Unsere Studienteilnehmer können in unserem Lernportal jederzeit und insbesondere zum Semesterende das aktuelle Notenblatt ausdrucken und damit gegenüber ihrem Arbeitgeber ihren aktuellen Leistungsstand nachweisen.

Arbeitszeit

Das Lernkonzept des DAA-Technikums ermöglicht die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker neben beruflichen und privaten Verpflichtungen. Auch für Schichtarbeiter ist die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker beim DAA-Technikum möglich. Eine willkommene und wirkungsvolle Unterstützung des Arbeitgebers ist es, seinen Mitarbeitern im begrenzten Maße Arbeitszeit als Bildungs- bzw. Lernzeit zur Verfügung zu stellen:

  • Genehmigung von Urlaub oder Bildungsurlaub für den Besuch der mehrtägigen Präsenzveranstaltungen im Fachstudium (insbesondere in Bundesländern, in denen kein gesetzlicher Anspruch auf Bildungsurlaub besteht)
  • Lernen auf der Arbeitsstelle zu Zeiten geringer Arbeitsbelastung oder zu definierten Zeiten, z.B. freitagsnachmittags zum Arbeitsende
  • Genehmigung von Urlaub zur Prüfungsvorbereitung (vor dem jeweiligen Prüfungstermin)
  • Bildung von Lernteams bei der Förderung von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig (nur in Großunternehmen möglich)
  • Ansprechpartner(z.B. Ausbilder) im Unternehmen für fachliche Fragen benennen

Kostenbeteiligung

Arbeitgeber können Kosten für die berufsbegleitende Fortbildung ihrer Angestellten oft steuerfrei übernehmen. Die Übernahme von Fortbildungskosten stellt meist keinen Arbeitslohn dar, wenn die Bildungsmaßnahme im Interesse des Arbeitgebers durchgeführt wird.

  • Übernahme der Lehrgangsgebühren
  • Übernahme der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren

Wenn Sie als Arbeitgeber eine Rechnung zu den Lehrgangs- bzw. Prüfungsgebühren wünschen, erklären Sie die Kostenträgerschaft dem DAA-Technikum kurz schriftlich und teilen in dieser Erklärung den Umfang der Kostenübernahme (z.B. Lehrgangsgebühren), die Rechnungsanschrift und die geförderte Person mit. Sie erhalten dann vom DAA-Technikum semesterweise eine entsprechende Rechnung. Voraussetzung ist natürlich, dass der geförderte Mitarbeiter sich beim DAA-Technikum zum Lehrgang angemeldet und eine Anmeldebestätigung erhalten hat.

Erklärung der Kostenübernahme

Mitarbeiterdarlehen

Möglich ist auch die Finanzierung über ein Mitarbeiterdarlehen. In diesem Fall finanziert der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Studiengebühren vor und erlässt ihm nach bestandener staatlicher Technikerprüfung das gesamte Darlehen oder - zur Mitarbeiterbindung - jeden Monat eine bestimmte Summe.

Mitarbeiter binden

Egal, auf welche Form der Unterstützung sich Firma und Mitarbeiter einigen -viele Arbeitgeber erwarten für ihre Investition, dass sich der Arbeitnehmer für einen bestimmten Zeitraum an das Unternehmen bindet. Wenn der Arbeitnehmer innerhalb des vereinbarten Zeitraums dennoch den Arbeitsplatz wechselt, muss er die Kosten zurückzahlen. Diese so genannte Rückzahlungsverpflichtung darf nach aktueller Rechtslage den Arbeitnehmer aber nicht unangemessen benachteiligen.

Beachten Sie bitte insbesondere die folgenden Punkte als Voraussetzungen für eine - ggf. zeitanteilige - Rückzahlung:

  • die Vereinbarung ist vor der Fortbildung vertraglich fixiert
  • die vereinbarte Bindungsfrist ist angemessen
  • der Arbeitnehmer scheidet aus Gründen aus, die er selbst zu vertreten hat, also entweder durch eigene Kündigung oder durch vertragswidriges Verhalten, das zu einer Kündigung durch den Arbeitgeber führt

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