Staatlich geprüfter Informatiker/in

Als ein wichtiges Bindeglied zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen nimmt der Staatlich geprüfte Informatiker heutzutage in fast allen Wirtschaftszweigen eine zentrale Stellung ein. Daraus ergeben sich zahlreiche z.T. sehr unterschiedliche Aufgabenfelder im Bereich der Informationstechnischen Systeme.



Der Staatlich geprüfte Informatiker zeichnet sich auch gerade durch seine berufliche Praxis aus. Er ist eine Art Generalist auf dem Gebiet der technischen Informatik und als Fach- und Führungskraft z.B. als Projektleiter oder in der Abteilungsleitung vielseitig einsetzbar.


Wichtigste Lehrgangsdaten:

Studienbeginn nach bisherigem Gesetz war letztmalig zum Oktober 2011
Regelstudiendauer 46 Monate
  Verkürzungen sind bei guten Vorkenntnissen möglich
Sie erhalten vollständiges, selbsterklärendes Lehrmaterial mit Übungsaufgaben und Musterklausuren
Dualmethode® mit mindestens 525 Stunden Präsenzunterricht
Samstagsunterricht im Grundstudium an rund 60 Studienorten
Studienbegleitende Prüfungen
Gebühr € 106,- monatlich (z.B. bei 46 Monaten insgesamt € 4876,- )
  Inkl. Studienmaterial und allen Unterrichtsstunden
  finanzielle Förderung durch AFBG oder Begabtenförderung ist möglich
Der Unterrichtsbesuch ist freiwillig (fakultativ)

Mit bestandener Staatlicher Abschlussprüfung darf die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Informatiker" bzw. "Staatlich geprüfte Informatikerin" geführt werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss kann entsprechend den Regelungen der gültigen Fachschulordnung zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden. Zur Erlangung der Fachhochschulreife muss eine zusätzliche freiwillige Prüfung in Mathematik bestanden werden.


Voraussetzungen zur Teilnahme an der Staatlichen Abschlussprüfung:

Mittlere Reife (oder gleichwertiger Schulabschluss) und Berufsschulabschluss
Einschlägige (auch artverwandte) Berufsausbildung und/oder Berufspraxis

Detailfragen zur Zulassung - insbesondere Ausnahmen - beantwortet Ihnen unsere Studienberatung gerne auch telefonisch.

Beispielhafte Lehrgangsinhalte (Auszug):

Betriebswirtschaft und Unternehmensführung; Berufs- und Arbeitspädagogik
Recht (Verwaltungsrecht, BGB, Handelsrecht, Arbeitsrecht)
Betriebssysteme (Aufbau, Netzwerkfähigkeit, Elemente, Windows, Linux)
Datenbanksysteme (Organisation, Realisierung, Modellierung)
Produktions- und Automatisierungstechnik (Bussysteme, automatisierter Produktionsprozess, Analyse, Projektierung)
Softwaretechnologie (Software-Entwicklung, Ergonomie, Methoden, Strukturen, Dokumentation)
Rechen- und Kommunikationstechnik (Netzwerkentwurf, Telekommunikationsdienste, Netzwerkdiagnosen)
Programmierung (objektorientierte Sprachen, ereignisorientierte Sprachen, plattformunabhängige Sprachen, Internetanwendungen, Datenbankanbindung, Multimedia)
Projektarbeit (anwendungsbezogene, fächerübergreifende Bearbeitung im Team)

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